Traditionell muss jeder Dienstanbieter von Infrastruktur wie Strom, Rechenleistung, GPS-Daten oder Telekommunikations-Hotspots sein eigenes Netzwerk mit eigener Hardware und Referenzpunkten aufbauen. Dies führt einerseits zu einem hohen Investitionsbedarf und einer Konzentration kritischer Infrastruktur auf wenige Player, und andererseits zu redundanten und sich überschneidenden Systemen.
In dezentralen Modellen können Hardware und Stationen von mehreren Anbietern genutzt werden, wobei die Kosten auf verschiedene Stakeholder verteilt werden. Das reduziert die nötigen Gesamtinvestitionen und ermöglicht es Dienstleistern, ihre Infrastrukturdienste zu günstigeren Preisen anzubieten.
Dezentrale physische Intrastrukturnetzwerke (DePIN) nutzen Blockchain-Technologie und tokenisierte Assets, um solche dezentralen Netzwerke zu ermöglichen. Wie funktionieren diese Lösungen? Wo stiften Mehrwert für Konsumenten und B2B-Kunden? Skalieren Sie? Und wenn ja, warum brauchen diese Netzwerklösungen gleichwohl lange bis sie flächendeckend marktreif sind? Diese und weitere Fragen diskutiert Dennis Flad an der diesjährigen Crypto Valley Conference in Rotkreuz, Zug zusammen mit
Daniel Ammann: Co-Founder von onocoy. onocoy ist ein dezentrales Netzwerk von GPS-Korrekturdaten, welches für den feinmaschigen Einsatz von Robotern, Drohnen und Fahrzeugen in der Landwirtschaft, der Bauvermessung oder im Transportwesen gebraucht wird.
Jakob Stammler: Head of Blockchain von Powerledger. Powerledger ermöglicht es unter anderem Privaten und Unternehmen mit Solaranlagen ihren überflüssigen Strom alternativ zu den grossen Netzbetreibern an ihre unmittelbaren Nachbarn zu verkaufen.
Robert Koschig, Head of Economics, bei 1kx. 1kx ist eine Venture-Capital-Firma, welche sich primär auf Investments in tokenisierte Projekte im Krypto- und Blockchain-Bereich fokussiert und in frühen Phasen in neue DePIN Lösungen investiert.
Anmeldungen über die offizielle Crypto Valley Conference Webseite: www.cryptovalleyconference.com
Sprache: Englisch & Deutsch