Tobias Vetter Tobias Vetter

Mit dem Tandem zur erfolgreichen Produkteinführung - der Produktmanager und sein Projektleiter

In dieser Folge diskutieren Markus Kreher und Dennis Flad die Herausforderungen und Best Practices bei der Produkteinführung. Markus, ein erfahrener Projektleiter, teilt wertvolle Einblicke in die Rolle des Produktmanagers, Stakeholder-Management, Testing und die Bedeutung eines starken Tandems zwischen Produkt- und Projektmanagement.

Der Produktmanager und der Projektleiter sitzen bei einer Produktlancierung auf einem Tandem. Aber wer sitzt vorne? Wer sitzt hinten?

In der 14. Folge von t’charta chats sprechen Markus Kreher, Projektleiter mit langjähriger Erfahrung in der Finanzbranche, und Dennis Flad über das, was bei Produkteinführungen wirklich zählt – und was dabei regelmässig unterschätzt wird.

🎙️ Jetzt reinhören auf Spotify oder Apple Podcasts.

Für Markus ist ganz klar: Der Produktmanager sitzt vorne beim Tandem. Er ist derjenige, der die Vision für das Produkt hat. Er ist derjenige mit dem Blick auf Markt und Kunden. Und er verantwortet den Business Case. Der Projektleiter findet nur den Weg, wie man das Produkt umsetzen kann.

Von zentraler Bedeutung sind fünf Dinge für eine erfolgreiche Produkteinführung. Das erste ist, dass man das Produkt ganzheitlich plant. Gemeint ist damit, dass man als Produktmanager ein Zielbild für jede Phase des Lebenszyklus eines Produkts hat – vom Onboarding bis zum Offboarding eines Kunden. «Den Betrieb beissen die Hunde» sei hier mahnend gesagt.

Zweitens, auch wenn es den Freunden des agilen Projektvorgehens ein Gräuel ist, empfiehlt es sich vor dem Start einer Produkteinführung immer eine Vorstudie zu machen. Nicht als bürokratische Pflichtübung, sondern als ehrliche Auseinandersetzung mit dem, was ein neues Produkt wirklich bedeutet: technisch, organisatorisch, prozesstechnisch. Wer sich diese Klarheit vor dem Start nicht holt, zahlt sie später – in Form von Überraschungen, Nacharbeiten und einem Business Case, der nie wirklich gemessen wird.

Die Vorstudie ist der Wegbereiter für die dritte Erfolgskomponente bei Produkteinführungen, ein iteratives Vorgehen bei der Entwicklung und Einführung. Man sollte sich die Zeit nehmen, um zu lernen und um einen realistischen Blick auf den Integrationsaufwand für ein neues Produkt zu erhalten. Von zentraler Bedeutung ist hier auch das Stakeholder Management. Steering Committees bestehen oft aus den falschen Leuten. Die Betriebsorganisation – also jene, die das Produkt im Alltag leben müssen – sitzt selten mit am Tisch. Das rächt sich spätestens dann, wenn das Produkt nach aussen glänzt, aber intern ineffiziente Prozesse auslöst.

Die vierte Komponente: der Launch selbst. Auch nach einer Pilotphase tauchen beim echten Rollout immer neue Probleme auf. Ein Launch Control Center, das schnell reagieren kann, ist kein Luxus – es ist schlicht realistisch.

Zu guter Letzt, fünftens, eine ordentliche Abschlussparty nach der Einführung des Produktes. Denn nach dem Launch ist vor dem Launch. Und spätestens dann schwingen sich Produktmanager und Projektleiter wieder gemeinsam auf ihr Tandem.

Weiterlesen
Catherine Walter | Dennis Flad Catherine Walter | Dennis Flad

Dynamic Pricing ist ein Skalpell und kein Vorschlaghammer

Mastering Pricing: In dieser Folge von t’charta chats tauchen Reto Gross (Geschäftsführer Viseca Card Services) und Dennis in die Welt des Pricings ein. Dabei sprechen sie über erfolgreiche Preisstrategien, dynamisches Pricing, das magische Dreieck und seine kniffligste Komponente.

In dieser Folge von t’charta chats sprechen Reto Gross, Geschäftsführer bei Viseca Card Services, und Dennis über ein wichtiges Element im strategischen Produktmanagement: die Preisgestaltung. Als Silberrücken im Pricing gewährt Reto Einblicke in seine Vergangenheit bei der Fluggesellschaft Swissair bis hin zum heutigen Kreditkartengeschäft.

Vertieft gehen die beiden auf das magische Dreieck des Pricings ein. Bei der Preisgestaltung bewegt man sich immer im einen tri-polarem Raum zwischen Kostenfunktion und Margenerwartung, Markt- bzw. Ankerpreis der Konkurrenz und Zahlungsbereitschaft des Kunden. Die Kunst liegt darin erstens die drei Pole zu kennen und zweitens sich darin richtig zu bewegen.

Ein weiteres Thema ist das dynamische Pricing, welches den Preis mit der Nachfragefunktion verknüpft, um die maximale Zahlungsbereitschaft abzuschöpfen. Die Flugbranche ist quasi die Mutter des dynamischen Pricings. Mit ihrer Vielzahl von Buchungsklassen wurde das Pricing schon früh an nachfragegesteuerte Bedingungen geknüpft: Anzahl Geschäftsreisende zu einer bestimmten Tageszeit, lokale Konferenzen, Auslastung zu Off-Peak-Zeiten etc.. Dabei ging man zuerst weniger digitalisiert vor, als viele erwarten würde. Eine einfache Tabelle, welche mit Human Intelligence angereichert wurden. Wichtig war, dass man die Buchungsklassen nur stufenweise freigab, ansonsten hatte man gegen Arbitrage-suchende Agenten in der Reisebranche, welche Flüge auf Halde kaufen, schnell verloren.

Ein Podcast mit einem praxisorientierten Einblick in die Tücken und Eigenheiten der Preisfindung und Preisgestaltung.

Jetzt reinhören auf Spotify oder Apple Podcasts.

Weiterlesen
Tobias Vetter Tobias Vetter

Verkaufen allein reicht nicht - Erfolgsfaktoren für Skalierungsprojekte

Erfolgreich skalieren: In dieser Folge sprechen Josè Amado-Blanco (Vinarte) und Dennis darüber, was für erfolgreiches Wachstum notwendig ist, wie man Skalierung strategisch angeht und wo typische Stolpersteine liegen.

In dieser Folge sprechen wir mit José Amado-Blanco, CEO von Vinarte, über Skalierungsprojekte, Wachstumsfaktoren und seine bisherigen Erfahrungen. Gemeinsam diskutieren wir die wichtigsten Bausteine für ein erfolgreiche Skalierung: vom richtigen Team über Markteinschätzung bis hin zu den Unterschieden zwischen Start-Up und Corporate.

Ein ehrlicher Einblick in die Learnings und Erfolgsmuster eines erfahrenen Skalierungspraktikers.

Jetzt reinhören auf Spotify oder Apple Podcasts.

Weiterlesen
Catherine Walter | Dennis Flad Catherine Walter | Dennis Flad

Digitaler Produktpass (DPP) umsetzen – Use Cases, Datenstrategie & nächste Schritte (Teil 2) 

DPP in der Praxis: In dieser Folge erklärt Uwe Rüdel (GS1 Switzerland), welche Use Cases möglich sind, warum Datenqualität zentral ist – und welche nächsten Schritte Unternehmen jetzt angehen sollten.

In dieser Folge sprechen wir erneut mit Uwe Rüdel von GS1 Switzerland über die Umsetzung des digitalen Produktpasses (DPP). Im Fokus stehen konkrete Anwendungsfälle, erste praktische Schritte und die Frage, wie Unternehmen aus Daten echten Mehrwert schaffen – für Kunden und für das eigene Geschäftsmodell.

Ein ehrlicher Blick auf Chancen, Hürden und die Bedeutung von Standards, Datenqualität und Governance als Grundlage für skalierbare DPP-Lösungen. 

Jetzt reinhören auf Spotify oder Apple Podcasts.

Weiterlesen
Catherine Walter | Dennis Flad Catherine Walter | Dennis Flad

Digitaler Produktpass (DPP) – Transparenz, Standards & Kreislaufwirtschaft (Teil 1) 

Digitaler Produktpass verständlich erklärt: In dieser Folge zeigt Uwe Rüdel (GS1 Switzerland), wie Standards, Datenstruktur und eindeutige Identifikation die Grundlage für Transparenz und Kreislaufwirtschaft schaffen. 

In dieser Folge sprechen wir mit Uwe Rüdel von GS1 Switzerland über den digitalen Produktpass (DPP) und seine Rolle für Transparenz, Standardisierung und Kreislaufwirtschaft. Gemeinsam beleuchten wir, warum Digitalisierung nicht bei PDFs beginnt, sondern bei sauber strukturierten Daten – und weshalb eindeutige Identifikation die Basis für nachhaltige Wertschöpfung ist. 

Ein praxisnaher Einstieg in ein komplexes Thema, das von regulatorischen Vorgaben bis zu konkreten Industrie-Anwendungsfällen reicht. 

Jetzt reinhören auf Spotify oder Apple Podcasts.

Weiterlesen
Tobias Vetter Tobias Vetter

Der Kampf gegen Betrug im Zeitalter von künstlicher Intelligenz

Deepfakes, geklonte Stimmen und Phishing-Webseiten ganz einfach erstellt. Betrug war noch nie so professionell und gleichzeitig simple wie heute. Doch was können Finanzinstitute, Dienstleister, die produzierende Industrie oder Regulatoren dagegen tun? Müssen wir als Produktmanager Betrugsprävention als Dienstleistung verstehen und unsere Kunden aktiv schützen? Wo liegt die Verantwortung des Kunden, wo die der Banken? Diese und weitere Fragen standen im Zentrum unseres jüngsten t'charta Roundtable.

Deepfakes, geklonte Stimmen und Phishing-Webseiten ganz einfach erstellt. Betrug war noch nie so professionell und gleichzeitig simple wie heute. Doch was können Finanzinstitute, Dienstleister, die produzierende Industrie oder Regulatoren dagegen tun? Müssen wir als Produktmanager Betrugsprävention als Dienstleistung verstehen und unsere Kunden aktiv schützen? Wo liegt die Verantwortung des Kunden, wo die der Banken? Diese und weitere Fragen standen im Zentrum unseres jüngsten t'charta Roundtable.

Gemeinsam mit drei Experten aus der Finanzbranche und der Pharmaindustrie sowie den Teilnehmern am runden Tisch wurde diskutiert: Dominik Käser, Lead Fachstelle Betrug der St.Galler Kantonalbank und ehemaliger Polizist, Dr. Patrick Hilpert, Senior Product Manager bei Viseca, und Nicolas Florin, Geschäftsführer des SMVO Schweizerischen Verband für die Verifizierung von Arzneimitteln, teilten ihre Erfahrungen und Standpunkte.

KI als Katalysator für Betrug

Ein zentrales Thema war, wie KI die Betrugslandschaft in der Schweiz und weltweit verändert. Aus der Bankenperspektive wurde deutlich, wie anspruchsvoll die Balance zwischen Sicherheit und Benutzerfreundlichkeit geworden ist. Die digitalen Konsumenten erwarten ein schnelles, reibungsloses und medienbruchfreies Onboarding und Abwickeln von  Transaktionen. Gleichzeitig verstärkt KI die bestehenden Betrugsmuster und schafft neue Möglichkeiten und Wege, Die Arten der Täuschung werden vielfältiger und raffinierter. Der Konsument kann zwischen echt und falsch nicht mehr unterscheiden, was das Vertrauen in die digitalen Dienste untergräbt.

Besonders perfide: «Phishing-as-a-Service», bei dem Betrüger fertige Toolkits inklusive Anleitung und Support einkaufen können, ohne selbst programmieren zu müssen. Es herrscht eine globale Arbeitsteilung zwischen den Fraudster-Netzwerken. Und mit dem betrügerischen Erschleichen von Transaktionen und Geldbeträgen ist es noch nicht getan. Besonders herausfordernd bleibt der Umgang mit sogenannten Money Mules, über deren Konten ergaunerte Gelder transferiert und gewaschen werden. Häufig sind hier Konten von ahnungslosen Kunden involviert, welche einer geschickten Geschichte von lukrativen Nebenjobs oder Usability Testing von Online-Onboarding erfundener Forschungsinstituten aufgelaufen sind.

Die Kartenindustrie zeigt, dass bewährte Verfahren durchaus funktionieren. Dank strukturierter Daten und langjähriger Erfahrung in der Betrugsprävention arbeitet sie bereits seit Jahren mit regelbasierten Modellen, KI-Modellen und Echtzeit-Alarmierungen der Konsumenten. Wichtig ist ein übergreifendes System, um Daten verschiedener Quellen auszutauschen und Risiko-Scores hinter Transaktionen, Kunden und Zahlungsempfänger (Merchants) erstellen zu können. Die Kombination aus Technologie, Regeln und Kundeninteraktion ist und bleibt zentral.

Ein analoges Phänomen mit Fraud gibt es auch der Pharmawelt: KI erlaubt es Fälschern, Auftritte zu gestalten, die offiziellen Behörden oder Apotheken täuschend ähnlich sehen. Wer also nicht selbst zur Apotheke oder zum Arzt gehen möchte und seine Produkte übers Internet bezieht, begibt sich in die Gefahr, gefälschte Produkte und Medikamente zu erhalten, welche sogar lebensgefährlich sein können. Die Pharmabranche entwickelte deshalb auch ein System, bei dem jedes Medikament einen eindeutigen QR-Code erhält, was das Produkt entlang der gesamten Lieferkette – vom Produzenten bis zur Apotheke – nachverfolgbar macht. Ziel ist es, das Vertrauen des Konsumenten in die Echtzeit des Medikaments zu stärken, und Betreibern von Grau- und Schwarzmärkten mit gestohlenen und gefälschten Medikamenten das Leben schwer zu machen.

Wer trägt die Verantwortung? 

Ein wichtiger Teil der Diskussion drehte sich um die Frage, wer welche Verantwortung beim Thema Betrug trägt. Die Banken betonten, dass Awareness schaffen bei den Kunden wichtig ist, denn auch ihre Mechanismen zur Frauddetektion stossen an Grenzen. Nicht jede Transaktion kann hinterfragt werden, irgendwann wird jede Karte das erste Mal benutzt. Ausserdem können nicht zu viele Hürden eingebaut werden, da Kunden nicht auf die Convenience des heutigen Zahlungssystems verzichten wollen. Die Branche sieht deshalb pauschale Haftungsregeln, wie sie etwa in anderen Ländern diskutiert oder eingeführt wurden, kritisch.

Gleichzeitig wurde ersichtlich, dass reine Eigenverantwortung der Konsument zu kurz greift. Viele der heutigen Betrugsformen sind so gut orchestriert, dass selbst erfahrene Menschen kaum Chancen haben, gefälschte Anrufe, Webseiten oder Identitäten sofort zu erkennen. Besonders verletzlich sind Personen, die in neue Lebenssituationen treten und sich mit den Dienstleistungen und Produkten für diese Lebensphase unsicher und zu wenig vertraut fühlen; Jugendliche mit ersten Jobs, Menschen mit frischen Erbschaften oder Personen nach einer Scheidung, die schlicht wenig Erfahrung mit bestimmten Transaktions- und Anlagearten haben. Hier sehen die Teilnehmenden des Roundtables klare Aufgaben für die Finanzindustrie: bessere Hilfsmittel, klare Warnhinweise, zeitnahe Interventionen und moderne Awareness‑Kampagnen. Aber auch eine Alarmierung in Echtzeit bei Anomalien und die digitale Einholung von Kontext hinter einer Transaktion sind wichtige Bestandteile der modernen Fraud Prävention-Produktestrategie und Dienstleistungen.

Unterm Strich herrschte Einigkeit darüber, dass die Verantwortlichkeit heute verteilt ist:
zwischen Kunden, Banken, Kartenherausgebern, Plattformen, Telcos und Behörden.

Erfolgsfaktoren und offene Baustellen

Aus der intensiven Diskussion zwischen den Teilnehmern am Roundtable gingen mehrere Erfolgsfaktoren und offene Baustellen hervor:

  • Permanente Sensibilisierung und Alarmierung der Kunden ist unabdingbar. Dabei sollten Firmen sich nicht nur auf allgemeine, industrieübergreifende Kampagnen verlassen, sondern am Touchpoint mit den Konsumentinnen und Konsumenten über potenzielle Risiken aufklären, ohne seine eigenen Produkte schlecht zu reden. Grundsätzlich gilt: auch die Fraudster sehen, dass das Institut oder die Firma wachsam ist, und sehen eine tiefere Erfolgswahrscheinlichkeit sowie Payback. Auch Fraudster machen ihren Business Case.

  • Netzwerkbasierte Fraud-Erkennung wird zentral. Einzelne Banken sind zu klein, um Betrugsmuster zuverlässig selbst zu erkennen. Nur auf Netzwerkebene und über Zahlungsmittel hinweg lassen sich Anomalien und Money-Mule-Strukturen wirkungsvoll identifizieren. Anonymisierte Teilnehmernummern könnten genügen, ohne Kundendaten offenzulegen.

  • Multi-Score-Ansatz muss entwickelt werden. Ein einziger Risikoscore reicht nicht. Zukünftig braucht es eine Kombination aus internen Scores, Werten von Kreditkartengesellschaften, Clearing-Systemen und Verhaltensanalysen des Kunden im Online Banking. Hier besteht jedoch der Konflikt zwischen Überwachung und der Privatsphäre des Kunden, welche kritisch abgewogen und transparent gemacht werden muss.

  • Root-Cause-Intervention anstatt nur Symptome zu bekämpfen. Den Tätern müssen die Mittel entzogen werden – etwa durch die Verhinderung von Caller-ID-Spoofing. Ein Beispiel aus der Polizeiarbeit: Durch Zusammenarbeit zwischen Strafverfolgung, Providern und Finanzinstituten konnten gefälschte Banktelefonnummern zurückgedrängt und Fraud erschwert werden.

  • Alarmierung der Kunden in Echtzeit: Transaktionen müssen schon bei ihrer Erfassung auf Fraud-Risiken überprüft werden, sodass der Kunde umgehend gewarnt wird. Natürlich gibt es Kunden, welche unter der manipulativen Kontrolle der Fraudster sind, aber dennoch wird der eine Kunde oder die andere Kundin misstrauisch und bricht die Interaktion mit dem Fraudster ab.

  • Regulierung ist das letzte Mittel. Die britische Regelung, wonach Sender- und Empfängerbank bei Betrug bis zu 85'000 Pfund haften, wurde kontrovers diskutiert. Einigkeit herrschte: Eigeninteresse der Industrie ihre Kunden zu schützen ist stärker und vor allem schneller als regulatorischer Zwang, sofern die Anreize stimmen.

Fazit: Zusammenarbeit statt Silodenken

Betrug mit künstlicher Intelligenz und globaler Arbeitsteilung kennt keine institutionellen Grenzen. Die wirksamsten Ansätze entstehen dort, wo Finanzinstitute, Regulatoren, Strafverfolgungsbehörden, Technologieanbieter und Kunden zusammenarbeiten und ihr Wissen teilen, bevor die Regulation sie dazu zwingt. Der t'charta Roundtable hat gezeigt: Die technologischen Grundlagen für bessere Betrugsprävention sind vorhanden. Was es braucht, ist die Überzeugung, sie einzusetzen und die Bereitschaft, die Verantwortung gemeinsam zu tragen: Banken, Institute, Unternehmen und Kunden.

Ein herzliches Dankeschön gilt unseren Gästen Dominik, Patrick und Nikola, sowie allen, die vor Ort und online dabei waren und die Diskussion mit ihren Inputs inspiriert und bereichert haben.

Weiterlesen
Catherine Walter | Dennis Flad Catherine Walter | Dennis Flad

Zirkuläre Logistik skalieren - Von der Idee zur operativen Umsetzung (Teil 2) 

Zirkuläre Logistik skalieren: In dieser Folge zeigt Adrian Maurer von der Schweizerischen Post, wie Co-Creation, Business Cases und regulatorische Entwicklungen zusammenspielen – und was es braucht, damit Kreislaufmodelle in der Logistik operativ funktionieren. 

In dieser Folge sprechen wir erneut mit Adrian Maurer von der Schweizerischen Post über die Skalierung zirkulärer Logistikmodelle. Gemeinsam beleuchten wir, wie aus einzelnen Lösungen tragfähige Systeme entstehen – durch Co-Creation mit Kunden, operative Anpassungen in bestehenden Prozessen und einer klaren wirtschaftlichen Perspektive. 

Ein praxisnaher Einblick in die Herausforderungen und Chancen, zirkuläre Modelle nicht nur zu denken, sondern nachhaltig zu verankern. 

Jetzt reinhören auf Spotify oder Apple Podcasts.

Weiterlesen
Catherine Walter | Dennis Flad Catherine Walter | Dennis Flad

Produktdaten als Erfolgsfaktor: Digitale Transformation und der digitale Produktpass in der Praxis

Produktdaten sind die Grundlage für digitale Transformation und den digitalen Produktpass (DPP). Im Gespräch mit Stephan Läderach von aclevion sprechen wir über PIM- und MDM-Systeme, Datenqualität, Change Management und neue Geschäftsmodelle durch strukturierte Produktdaten. 

Eine neue Episode von t’charta chats ist online. 

Dieses Mal sprechen wir mit Stephan Läderach von aclevion über Produktdaten, digitale Transformation und den digitalen Produktpass (DPP). 

Im Gespräch geht es um die Rolle von strukturierten Produktdaten, PIM- und MDM-Systeme sowie darum, warum Datenqualität für Unternehmen zunehmend zum strategischen Erfolgsfaktor wird. 

Jetzt reinhören auf Spotify oder Apple Podcasts.

Weiterlesen
Catherine Walter | Dennis Flad Catherine Walter | Dennis Flad

Zirkuläre Logistik & Kreislaufwirtschaft – Ein strategisches Zukunftsthema (Teil 1) 

Zirkuläre Logistik als Haltung: In dieser Folge erklärt Adrian Maurer von der Schweizerischen Post, wie Kreislaufwirtschaft, neue Customer Journeys und logistische Lösungen zusammenspielen – von Re-Commerce bis Mehrwegverpackungen. 

In dieser Folge sprechen wir mit Adrian Maurer von der Schweizerischen Post über zirkuläre Logistik und Kreislaufwirtschaft aus der Praxis. Gemeinsam beleuchten wir, wie Logistik als Enabler für neue Customer Journeys und Geschäftsmodelle wirkt – von Zweiweglogistik über Re-Commerce bis hin zu Mehrwegverpackungen. 

Ein ehrlicher Einblick in Chancen, Herausforderungen und aktuelle Lernkurven eines strategischen Zukunftsthemas. 

Jetzt reinhören auf Spotify oder Apple Podcasts.

Weiterlesen
Dennis Flad | Catherine Walter Dennis Flad | Catherine Walter

Fallgruben und Wegbereiter des digitalen Produktpasses wissenschaftlich untersucht 

In dieser Folge von t’charta chats diskutieren Ässia Boukhatmi und Dennis Flad den digitalen Produktpass aus wissenschaftlicher Perspektive.

Von regulatorischen Vorgaben über konkrete Fallgruben bis hin zu Wegbereitern und Use Cases – mit besonderem Fokus auf die Solarindustrie.

In dieser Folge von t’charta chats sprechen Ässia Boukhatmi, Tenure-Track Dozentin für Wirtschaftsingenieurwesen an der Berner Fachhochschule, und Dennis Flad über den digitalen Produktpass und seine Bedeutung für Unternehmen aus einer akademischen Perspektive. 

Was als regulatorische Vorgabe der EU startet, entwickelt sich zunehmend zu einem strategischen Hebel für Produktmanagement, Marketing und neue Geschäftsmodelle. Gemeinsam diskutieren Ässia und Dennis den aktuellen Stand der Regulierung, betroffene Industrien, Zeitpläne und Untersuchungen der Fachhochschule zu Fallgruben und Wegbereitern mit besonderem Fokus auf die Solarindustrie. 

Dabei geht es nicht nur um Compliance, sondern um Transparenz, Kreislaufwirtschaft, neue Service-Modelle, Datenstandards und direkte Kundeninteraktion. Ein ehrlicher Einblick in Chancen, Herausforderungen und konkrete Use Cases aus Forschung und Praxis. 

Jetzt reinhören auf Spotify oder Apple Podcasts.

Weiterlesen

Erfahren Sie mehr.

Wenn Sie mehr erfahren wollen oder mit uns einen ersten Termin vereinbaren wollen, füllen Sie bitte das Kontaktformular aus. Wir werden uns baldmöglichst bei Ihnen melden.